Fragen Sie die meisten Leute, was „Markenbildung“ bedeutet, und sie werden ein Logo, eine Farbpalette, vielleicht eine Schriftartenkombination beschreiben. Das ist real, aber es ist die Verpackung, nicht das, was verpackt wird.
Die eigentliche Definition, die zählt
Eine Marke ist das, was jemand empfindet, wenn er Ihrem Werk zum zweiten Mal begegnet und es erkennt, bevor er bewusst verortet, warum. Diese Wiedererkennung entsteht durch Konsistenz – nicht nur visuelle Konsistenz, sondern Konsistenz des Standpunkts.
Ein Logo macht etwas erkennbar, sobald man bereits weiß, was es ist. Eine Marke lässt etwas unvermeidlich erscheinen, als hätte es nicht anders aussehen oder klingen können.
Beginnen Sie mit dem, was bereits konsistent ist
| Anstatt zu fragen | Fragen Sie zuerst dies |
|---|---|
| Welche Farben mag ich? | Was mache ich immer auf die gleiche Weise? |
| Was ist eine gute Logo-Idee? | Welches Problem löse ich immer auf die gleiche Weise? |
| Was ist in meiner Branche im Trend? | Was trifft bereits auf meine früheren Arbeiten zu? |
Wenn Sie schon länger Dinge herstellen, schauen Sie sich an, was Sie bereits gemacht haben. Es gibt meistens schon einen roten Faden – einen wiederkehrenden Instinkt – den Sie noch nicht benannt haben, weil Sie zu nah dran waren, um ihn zu sehen.
Realitätscheck: Wenn ein Moodboard aufregend, aber von allem, was Sie bisher tatsächlich gemacht haben, losgelöst wirkt, ist das oft ein Zeichen dafür, dass es den Standpunkt eines anderen übernimmt, anstatt Ihren eigenen zu benennen.
Visuelle Identität kommt danach, nicht davor
Farben und Typografie sollten einen bereits existierenden Standpunkt ausdrücken, nicht einen aus dem Nichts erfinden. Deshalb wirkt Markenarbeit, die mit einem Moodboard beginnt, bevor der eigentliche Standpunkt verstanden wird, oft hohl.
Wohin das von hier führt
Wenn Sie ein Werk geschaffen haben und das Gefühl haben, dass darin ein echter Standpunkt steckt, der noch nicht benannt wurde, ist das genau der Ausgangspunkt für den KROWN Designer-Pfad.